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13. Juni 2009
40. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
Die letzten zwei Wochenenden
Nach dem 24 Stunden-Rennen war eigentlich geplant, den nächsten VLN-Lauf wieder für Phoenix zu bestreiten. Allerdings war es der erste 24h-Dauerlauf eines Audi R8 LMS und das Werk wollte die Auto genauestens checken. “Vorsprung durch Technik” kommt ja nicht von ungefähr.
Leider waren diese Arbeiten noch nicht abgeschlossen, deshalb wurde der Einsatz kurzfristig abgesagt.
Arbeitslos war ich an dem Wochenende aber nicht, ich konnte bei Bernhard Mühlner einen Porsche GT3 Cup S fahren. Es war das erste Mal für mich, dass ich mit diesem Typ auf der Nordschleife unterwegs war und nach meiner 8.17er Runde im Training war ich doch überrascht, wie schnell man mit dem Cup S dort fahren kann.
Deshalb rechnete ich mir gute Chancen auf den Sieg aus, denn mit Olli Kainz hatte ich ja auch einen schnellen Mann als Teamkollegen. Doch leider brach mir gleich in der zweiten Runde im Karussell ein Radträger. Die Mühlner-Jungs haben die Aufhängung dann schnell gewechselt, aber das Rennen war natürlich gelaufen. Ich fuhr noch bis zum Abbruch, Olli dann nach dem Neustart, aber das war natürlich nicht mehr als ein Test.
Kurzfristig ergab sich dann sogar noch ein zweiter Einsatz für Mühlner, mit Jürgen Häring startete ich am letzten Samstag und Sonntag bei der FIA-GT3-EM in Oschersleben. Der Jürgen ist ein prima Kerl, ein richtiger Gentleman-Driver, aber dafür richtig schnell! In meinem Part des Zeittrainings stellte ich den Porsche auf die zweite Startposition. Aber da musste ich schon richtig angreifen, um dies zu erreichen.
Jürgen startete das Rennen und übergab an 16. Stelle an mich. Wir hatten einen Super-Stopp und konnten dadurch einige Plätze gut machen. Am Ende reichte es dann aber nur zum undankbaren neunten Platz, knapp an den Punkten vorbei.
Der zweite Lauf wurde dann wegen des Regens hinter dem Safety-Car gestartet, ich war bis zur Gegengeraden vorn. Dann aber zog Claudia Hürtgen im Alpina an mir vorbei, als würde ich stehen. Der B6 hat schon ordentlich Leistung, aber Claudia kam auch wesentlich besser aus der Schikane vor der Geraden heraus, weil ich mit dem Heckmotor meine Vorderreifen nicht auf Temperatur bekam. Deshalb musste ich auch kurz die Strecke verlassen, was mich noch zwei Positionen kostete, auf Rang vier kam ich zum Stopp. Jürgen wurde dann noch von zwei Profis überholt, aber konnte dann auf einem feinen sechsten Rang ins Ziel fahren, aus dem dann nach einer Strafe für den Audi von Haase/Mies noch der fünfte wurde.
Nächste Woche geht es nun mit der VLN weiter, dann aber wieder auf dem Phoenix-Audi, gemeinsam mit Frank Biela und Hans Joachim Stuck.