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18. Juli 2009

6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen

Rang zwei beim Saisonhighlight

Damit standen wir nach dem Sieg im letzten Lauf auch beim 6-Stunden-Rennen mit dem Audi R8 LMS auf dem Podium. Und das nach einem wirklich harten Rennen für uns, denn wir sind trotz der Erfolge erst noch am Anfang unseres Lernprozesses mit dem R8.

Wir waren diesmal bei Phoenix zu viert im Auto, Striezel Stuck, Frank Biela, Frank Stippler und ich. Für uns ist es wichtig, dass alle Fahrer möglichst viel Rennpraxis auf dem Auto bekommen, denn natürlich heißt unser Fernziel schon jetzt wieder 24 Stunden 2010.

Im Qualifying fuhr ich am ende raus und drehte locker eine 8.20er Runde, ein guter Anfang. Aber dabei blieb es, denn mein zweiter Anlauf endete noch auf dem Grand Prix-Kurs im Kiesbett der Warsteiner-Kurve. Ich hab das Auto einfach verloren, kann mal passieren, sollte aber nicht. Zum Glück ging nichts kaputt. Damit stand unser Audi R8 LMS in der dritten Reihe.

Mein Start war ok, ich bin schnell auf Position vier nach vorne gekommen, habe aber bei den rutschigen Bedingungen wieder zwei Ränge an die Kiessling-Corvette und den Alzen-Porsche verloren. Als es dann richtig zu regnen begann, hatte ich eine sehr gute Inlap, auf der ich die Plätze wieder gut machen konnte. Natürlich übergab ich bei unserem vorgezogenen Stopp sofort an Frank Biela. Damit war mein eigener Auftritt bei den 6 Stunden aber bereits zu Ende, ich verfolgte nun das Geschehen vom Kommandostand.

Frank hatte nun die schwierigste Aufgabe von uns. Wir haben nämlich kaum Erfahrung mit dem R8 LMS im Regen, mit unserem neuen Reifenpartner Dunlop schon gar nicht. Unter diesen nicht gerade einfachen Umständen fuhr Frank einen starken Stint. Allerdings konnten die anderen Spitzenteams ihre Erfahrung ausspielen und den Vorsprung uns gegenüber vergrößern.

Hans Joachim und Stippi waren dann im Trockenen wieder auf dem gleichen Niveau wie unsere Gegner an der Spitze und brachten den Audi stetig nach vorn. Zusätzlich hatten wir noch etwas Glück, weil der Raeder-Ford ausgefallen ist, so wurden wir dann nach sechs Stunden Zweite, wieder ein starkes Ergebnis. Noch ein paar solcher Rennen, dann ist der Erfahrungsvorsprung der anderen egalisiert. Wir alle lernen schnell und dass Dunlop es auch kann, hat ja der Sieg vor drei Wochen gezeigt.

Nächstes Wochenende sitze ich wieder im Phoenix-R8, es geht zum 24 Stunden-Rennen nach Spa. Im letzten Jahr konnte ich da ja einen Klassensieg erzielen. Das ist natürlich auch am kommenden Sonntag mein Ziel. Mindestens…

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