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31. Oktober 2009

34. DMV Münsterlandpokal

Saisonabschluss auf dem Podium

So, das war sie, die Saison 2009, in der ich in erster Linie in Audi R8 LMS von Phoenix-Racing am Start war. Beim letzten VLN-Lauf konnten wir nochmals mit Rang drei aufs Podium fahren. Mehr war, so denke ich, bei diesem Rennen nicht drin.
Das Qualifying ging soweit noch ganz gut. Im Rennen hatte ich bei dem kalten Wetter so meine Probleme, die Reifen vernünftig zum Arbeiten zu bringen. In der ersten Kurve war ich vielleicht auch etwas übervorsichtig und habe einige Positionen verloren. Aber Langstreckenrennen werden ja auch nicht in der ersten Kurve gewonnen.
Wir haben dann den ersten Stopp vorgezogen und ich bin gleich sitzen geblieben. Diese Entscheidung war absolut richtig, mit den neuen Reifen lief der R8 wesentlich besser, ich kam vor bis auf die zweite Position vor. Aber der GT3-Porsche von Chris Mamerow und Dirk Werner war nicht zu halten. Wir sind dafür mit dem Audi gemäß der Einstufung einfach zu schwer. Die mag für andere Strecken passen, für die Nordschleife sicher nicht.
Ich habe das Auto dann an Frank Stippler übergeben, er ist einen tollen Stint gefahren, ebenso wie am Ende Frank Biela. So sind wir dann Dritte geworden hinter den beiden Porsche von Mamerow und Manthey.
Mit der gesamten Saison bin ich sehr zufrieden. Wir haben ein Rennen gewonnen, ich war beim ersten Sieg eines Audi R8 auf der Nordschleife mit im Auto. Obwohl ich in all den letzten Jahren wesentlich mehr Rennen gewonnen habe, ist dieser Sieg etwas Besonderes. Denn der Audi R8 LMS, der ja seine erste Saison überhaupt bestritt, musste für die Nordschleife angepasst und abgestimmt werden. Ich war von Anfang an in diese Arbeit eingebunden, damit ist der Wagen auch etwas mein Baby. Und dann damit gleich konkurrenzfähig zu sein und auch ein Rennen zu gewinnen, darauf kann man stolz sein.
Die Zusammenarbeit mit Audi und Phoenix war toll, sie hat sehr viel Spass gemacht. Ich kann mich für die Saison bei allen Beteiligten nur herzlich bedanken, auch bei den Teamkollegen Striezel Stuck, Stippi und Frank. Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr in dieser Konstellation weitergeht.
Nun ist Winterpause, aber das Wort Pause passt für mich sicher nicht. Ich habe sehr, sehr viel zu tun. Was genau, erzähle ich euch beim nächsten Mal.
Bis dahin eine gute Zeit,
Euer Marc.

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